Interview mit Juno-Mitarbeiterin Sophie Appl

Seit wann bist du bei JUNO?

Ich bin seit Januar 2017 bei JUNO. Davor arbeitete ich in der Kinderwerkstatt Neuhausen und habe dort in Kooperation mit dem Münchner Waisenhaus ein Flüchtlingsprojekt initiiert. Ich bin Diplompsychologin und habe interkulturelle Kommunikation studiert.

Was gehört zu deinen Aufgaben?

Meine Aufgaben sind Kommunikation, Freiwilligenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und die Betreuung der Flüchtlingsfrauen.

 

Sophie Appl

Was bedeutet JUNO für dich?

JUNO bietet geflüchteten Frauen einen kreativen Entfaltungsraum zur Selbststärkung. Einen Raum, in dem sie wieder Lebensfreude spüren können. Wir wollen den jungen Frauen das Leben erleichtern und sie fördern.

„Ich wünsche mir mehr Münchner Frauen, die zu uns kommen und mehr Patenschaften.“

Dein schönster Moment bei JUNO?

Das war eine Einzelfallbetreuung eines Mädchens aus dem Senegal. Sie sollte abgeschoben werden. Hier haben wir gemeinsam mit einem Anwalt ein psychiatrisches Gutachten gestellt. Am Ende durfte sie bleiben.

Was gibt es für Herausforderungen?

Wichtig ist flexibel zu sein. Wenn ein Mädchen Probleme hat, muss man oft sehr schnell reagieren. Zum Beispiel wenn es um Anhörungen am Flughafen im Falle einer Abschiebung geht. Oder es einem Mädchen in einer Unterkunft schlecht geht. Dann muss man schnell eine Alternative finden.

Was wünscht du dir für die Zukunft?

Ich wünsche mir mehr Münchner Frauen, die zu uns kommen und mehr Patenschaften. Dann können wir die Wünsche der Flüchtlingsfrauen und der Ehrenamtlichen besser erfüllen.